LIEDERSCHLAG
   
 
  Ferdinand Freiligrath

Ferdinand Freiligrath (1810 – 1876)

Revue zu seinem 200. Geburtstag

 

Am 17. Juni 1810, vor nunmehr 200 Jahren, wurde in Detmold Ferdinand Freiligrath, geboren, der zum „Trompeter der Revolution“ (1848) wurde und deshalb fast zwei Jahrzehnte im Exil verbringen musste. Nach seiner Lehre in Soest war er am Anfang seines Schaffens noch ganz der Romantik verschrieben, und der Rhein mit seinen Burgen und Denkmälern der deutschen Geschichte wurde seine dichterische Wahlheimat, nach seinem Wandel zum politischen Dichter agierte er später in Köln, wo er an der Neuen Rheinischen Zeitung von Karl Marx mitarbeitete, und Düsseldorf, wo er wegen Majestätsbeleidigung vor Gericht stand.




Zum Gedenken an den ungeheuer populären Dichter und Radikaldemokraten haben Max Erben und Gerhard Lewandowski von der Kölner Musik-Kabarett-Gruppe LIEDERSCHLAG ein literarisch-musikalisches Programm erarbeitet, in dem Rezitation und Gesang, Lieder der Zeit und Verse Freiligraths, Freundesbekundungen und Anfeindungen gegen den Dichter wirkungsvoll und kurzweilig abwechseln, so dass ein Bild vom Leben und Schaffen des Dichters und von seiner Zeit entsteht.

 

Nach einem Programm über die französische Revolution (1989) unternimmt LIEDERSCHLAG schon zum vierten Mal eine eindringliche Begegnung mit dem unruhigen deutschen 19. Jahrhundert. 1991: „Und auch im Stillen, sei kein Denker“ Hoffmann von Fallersleben zum 150. Geburtstag der Nationalhymne – 1998: „Die Gedanken sind frei – die Märzrevolution in Liedern und Texten“ vor 150 Jahren – und im Jahre 2006 „Die Freiheit hat man satt am End“ zum 150. Todestag von Heinrich Heine.


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